Zulassen den inneren Frieden

Wandelnde Haut
aus Herz und Fleisch gebaut
sitzt teilnahmslos und leer -
Lebenslust ist noch so fern.

Lass die Sorgen hinter dir
flieh aus dem Alltagslabyrinth
lach und ruf dem Leben zu
vergessen sei was Weh und Müh.

Verletztheit, Traurigkeit,Enttäuschung
eingebrannt im Herz .
Lebensfreude komme langsam
-wieder ohne Schmerz.

Wandelnde Haut
aus Herz und Fleisch gebaut
spür den Wind, den Sonnenschein
Schwergedanken lasse sein.

Schau den Wolken zu beim Ziehen
sieh wie Vögel heimwärts fliegen
sieh wie schön das Leben ist
wenn Herz und Fleisch
im Ganzen sind .


 

Staunender Engel

Der kleine staunende Engel
sieht mich fragend an,
er fragt sich,
worüber er noch staunen kann!

Alles ist irgendwie so organisiert
der Mensch läuft und läuft,
sieht kaum,
was um ihn herum passiert.

Jeden Tag steht
in der Zeitung geschrieben,
wer wo streitet und
wer wo wird vertrieben !

Der kleine Engel schließt
die Augen und denkt nach,
wo er soll beginnen
oder besser er lässt wie es war.

Der Engel des Staunens
er mag das Staunen nicht mehr
das Leben rennt doch weiter,
wenn auch manchmal verkehrt .

Ob Menschen wirklich lieben
oder nur das Gefühl -
den der, der etwas fühlt
weiss, das in ihm noch etwas wühlt.

So staunt der kleine Engel
über die Menschen die Lachen und Weinen,
den diese sind Menschen
die Leben ..... und Gefühle zeigen .



 

Komischer Vogel

Wäre ich ein Vogel,
ein ganz ein Kleiner
baute ich mir ein Nest,
ganz oben am Dach.
Wäre dein stummer Begleiter,
immerfort da, wen du mich lässt.

Wäre ich ein Vogel ,
ein ganz ein Grosser,
wäre mein Zuhause,
vor deiner Tür.
Würde dich bewachen
und auf dich achten,
niemand könnte böses dir tun.

Wäre ich ein Vogel,
ein ganz Bunter,
wohnte ich im Garten bei dir.
Würde in allen Farben
für dich strahlen,
kein Dunkel könnte dich berührn.

Wäre ich ein Vogel,
ein ganz ein Kluger,
schliefe ich unter deinem Bett.
Jede Nacht würde ich erzählen,
was ich wüsste
und was ich habe erlebt.

Wäre ich ein Vogel,
ein ganz ein frecher,
setzte ich mich auf deinen Kopf.
Würde meine Gedanken
in deine Ohren flüstern,
niemals flog ich mehr weg .


 

Meine kleine Freundin

Kleine Freundin Angst in mir,
darf ich das was ich spür,
tief in meinem Herzen drin,
jemand sagen, ganz geschwind?

Tut so weh, der kleine Stich,
der da wohnt in mir der Wicht,
jeden Tag kommt er daher,
brauch dich gar nicht, komm nicht mehr.

Dieses kleine Angstgesicht
sieht mich an und lächelt spitz,
wirst du bleiben ewiglich?
Dieser Schmerz im Herzen spricht.

Angst, was wird wenn ich allein
ohne dich am Abend sein,
legst dich mit mir in mein Bett,
kleine Angst ich find dich nett.

Beschützt mich bevor ich etwas falsches tu,
lässt mich achtsam meinen Alltag tun,
nicht zu viel,teile es mir ein,
du kleine Angst passt in mein Herz hinein.

Manchmal wäre es ganz gut,
dass ich mich trau, doch fehlt der Mut,
du kleine Angst sitzt mir im Nacken,
dass ich ja nichts unüberlegtes mache .

Doch der Reiz des Verbotenen ist da,
welch Konsequenten bringt es fürwahr,
du kleine Angst hältst mich zurück,
bist für mich da wenn Übermut mich drückt .

Bleibe mir in Freundschaft fest verbunden,
ziehe täglich meine Alltagsrunden,
Solange du nur klein du bleibst
mag ich dich wir sind vereint.


 

Lied

Jede Liebe hat ihr Lied,
jedes Lied hat seine Töne.
Leise, sanfte, laute , schrille
in des Herzenskammer wohne.

Manches Lied schlummert leise,
summt aus Sehnsuchtskörperteile .
Singt von Freude und vom Schmerz,
tief aus dem versteckten Herz.

Diese Melodien nicht verstummen,
wenn auch unverstandene Worte summen,
klingen durch die Lebenszeit,
die Erinnerung für ewig bleibt .

Tausend Noten spielen auf der Haut,
unerklärbar wie man dies hält aus.
Stunden in der Nacht erklingen,
einen kleinen Trost die Träume bringen .

Lieder aus dies einem Grund,
tausend Töne sprießen aus des Lippenmund,
kehren immer wieder heim
möchten nicht alleine sein.

Hundertmal das Herz berührt,
Wasser aus dem Auge stürzt,
dieses Lied erklingt mit solcher Kraft
Lebensmelodienursprungsmacht.


 

Leise

So leise ist es in mir geworden
dieses Suchen
das mir oft
den Atem nahm .

In verdorrten alten Bäumen
wo es verharrte
die Äste knarrend
doch keinen Trieb
mehr fand.

Es war ein Traum
ein Traum
aus vielen Träumen
bei dem zu hoffen
ich gewagt.

Ausgeträumt
das Wunderschöne,
nur ein dämmrig Schatten
zwischen dürren Ästen
übrig war .

Begraben dort ,
im Reich
der nie gelebten Stunden,
verweht
so wie ein herbstlich Blatt .

Vom Wind verweht
möchte ich es spüren
und bewahren
doch fortgeweht
bevor es je geschah.

Ich suche nicht mehr
die ungelebten Zeiten
es scheint vorbei
ich hebe sie nicht mehr auf .

Der Ast
ist nun vertrocknet
verbrannt im Feuer
das so schwer zu löschen war.

So ist's nun verwahrt
in meinen tiefsten Tiefen
und ruhet leis in diesem Bann
es mag dort drinnen bleiben
bis ich nicht mehr weinen mag .